mit Albrecht Dürer's Eichhörnchen (1521)
als Postkarte und einem Gedicht!
Das Eichhörnchen
Warum gibt uns die Betrachtung unseres heimischen
Eichhörnchens so viel Vergnügen?
Eichhörnchens so viel Vergnügen?
Weil es als die höchste Ausbildung seines Geschlechtes
eine ganz besondere Geschicklichkeit vor Augen bringt.
Gar zierlich behandelt es ergreiflich kleine appetitliche Gegenstände,
mit denen es mutwillig zu spielen scheint,
indem es sich doch nur eigentlich den Genuß dadurch vorbereitet und erleichtert.
Dies Geschöpfchen, eine Nuß eröffnend,
besonders aber einen reifen Fichtenzapfen abspeisend,
ist höchst graziös und liebenswürdig anzuschauen.
Johann Wolfgang von Goethe

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